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Geschrieben von: Lorenz Wruck
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Montag, den 16. Januar 2012 um 14:55 Uhr |
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Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung des RSC Aachen im November standen einige wegweisende Entscheidungen an: Die Wahl des Vorstands und die mögliche Fusion mit dem PSV Aachen. Aufgrund der Tatsache, dass der alte Vorstand aus persönlichen Gründen ausschied, mussten die meisten Ämter neu vergeben werden. An dieser Stelle möchte sich der RSC Aachen bei allen Mitgliedern des alten Vorstands und insbesondere bei Michael Klinkhammer, dem langjährigen 1. Vorsitzenden, für ihr Engagement bedanken. Entgegen vereinzelter Befürchtungen, man könne nicht alle Ämter besetzen, fanden sich genügend Mitglieder, die zukünftig Verantwortung übernehmen wollen. Mit großer Mehrheit wurden Joachim Ros zum neuen 1. Vorsitzenden, Dietmar Heidingsfeld zum neuen 2. Vorsitzenden und Eva Schmachtenberg zur Schatzmeisterin gewählt. Den Vorstand erweitern Patric Cronen als Jugendwart, Vanessa Hofer als Abteilungsleiterin Skaterhockey und Damenwärtin und Lorenz Wruck, der sich um die Pressearbeit des Vereins kümmern wird. Auch die Geschäftsstelle hat gewechselt und wird von nun an von Jan Braun geleitet.
Inzwischen hat der neue erweiterte Vorstand seine Arbeit aufgenommen und sich einen Überblick über die anstehenden Aufgaben geschaffen. Neben der Vorbereitung des Spielbetriebs der Skaterhockeyabteilung für die kommende Saison steht vor allem eine strukturelle Neuausrichtung des Vereins im Fokus. Teil dieser strukturellen Neuausrichtung ist der freiwillige Abstieg der 1. Herrenmannschaft aus der 2. Bundesliga. Sportlich hätte man Relegation spielen können, aber aufgrund von einigen Abgängen und der fortschreitenden Professionalisierung im Bundesligaspielbetrieb, entschied man sich jedoch für eine Meldung in der Regionalliga. Außerdem werden weiterhin die 2. Herrenmannschaft und die Damenmannschaft am Spielbetrieb teilnehmen. In Zukunft soll wieder mehr Wert auf eine Jugendmannschaft bzw. eine Jugendabteilung gelegt werden um den Verein stärker in der Kaiserstadt zu verwurzeln und somit eine größere Basis zu schaffen. Bereits im letzten Jahr wurde begonnen Kinder und Jugendliche zu suchen, die Interesse am Skaterhockey haben. Die momentan noch kleine, aber stetig wachsende Gruppe trainiert freitags von 18.30 bis 19.30 Uhr in der Sporthalle Neuköllnerstr. unter der Leitung von Lorenz Wruck. Interessierte, auch gerne Anfänger, sind jederzeit willkommen, werden aber um kurze Anmeldung gebeten um ggf. Leihausrüstungen organisieren zu können. Des Weiteren bemüht sich der RSC Aachen mit seinen ausgebildeten Übungsleitern zukünftig das Inline-Skating und das Skaterhockey im Rahmen des offenen Ganztag an Schulen anbieten zu können. Die Stadt Aachen hat bereits Fördermittel für die Anschaffung von Inline-Skates und Schutzausrüstung bewilligt. Momentan laufen die letzten Verhandlungen, sodass man die Ankunft der Ausrüstungen in Kürze erwarten und das Angebot starten kann.
Weitere Punkte auf der Agenda des neuen Vorstands sind die Vorbereitung der traditionellen Skate-Nights und des Euregiopokals. Beide Veranstaltungen haben eine lange Tradition und werden von Mitgliedern sowie die Skate-Nights vor allem auch von Freizeitskatern geschätzt. Leider konnten beide Veranstaltungen im letzten Jahr nicht kostendeckend durchgeführt werden, sodass man momentan auf der Suche nach neuen Sponsoren für diese Veranstaltungen ist.
Bei Interesse am Jugendtraining melden Sie sich bitte unter:
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Bei Interesse als Sponsor bei Skate-Night oder Euregiopokal aufzutreten:
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Geschrieben von: Lorenz Wruck
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Dienstag, den 10. Januar 2012 um 11:51 Uhr |
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Die ISHD hat die Ligeneinteilungen für diese Saison herausgegeben, demnach dürfen unsere Mannschaften sich mit folgenden Gegnern messen:
Die 1. Herrenmannschaft spielt in der Regionalliga West gegen: Bockumer Bulldogs I, Crash Eagles Kaarst II, Crefelder SC II, Fortuna Bonn Thunder I, HC Köln West Rheinos II, Kerpen Barracudas I, Monheim Skunks I, Pulheim Vipers I, SG Langenfeld Devils II Die 2. Herrenmannschaft spielt in der Landesliga Rheinland gegen: Düsseldorf Flyers I, Düsseldorf Rams III, Fortuna Bonn Thunder II, GSG Nord I, Kerpen Barracudas II, TV Anrath 99ers I, Uedesheim Chiefs II Die Damenmannschaft spielt in der 2. Damenliga Süd gegen: Bockumer Bulldogs I, Crefelder SC I, Dragons Heilbronn I, SG Langenfeld Devils I Desweiteren wurden bereits die Qualifikationsrunde und die 1. Runde des ISHD-Pokals ausgelost. Unsere 2. Herrenmannschaft spielt in der Qualifikationsrunde beim TV Anrath I. Der Sieger dieser Partie spielt in der nächsten Runde bei den Düsseldorf Rams II. Die 1. Herrenmannschaft greift erst in der 1. Runde in den Pokal ein und muss zu den SHC Rockets Essen II reisen. Bald folgt ein ausführlicherer Ausblick auf die Saison. |
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Geschrieben von: Philipp Koll
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Dienstag, den 01. November 2011 um 12:37 Uhr |
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Den Ausgang des diesjährigen Euregiopokals hätte man in keinem Drehbuch besser schreiben können: Der ehemalige Coach Christoph von Külmer verwandelt den entscheidenden Penalty im Finale gegen seinen alten Verein und gewinnt damit mit der 2. Mannschaft des TV Augsburg den Euregiopokal 2011. Von Külmer hatte die Panthers nach einer tollen Saison zum Aufstieg in die zweite Liga geführt und wurde demnach von der ganzen Halle bei seinem Penalty angefeuert. Nach einem absolut sehenswerten Finalspiel, in dem es nach 30 Minuten verdient 3:3 stand, entschieden die Bayern im 12. Penalty das Spiel für sich und gewannen 6:5. Einen Platz verbessern konnten sich auch die Nimburg Crocodiles, die im Spiel um Platz drei Weserbergland besiegten. Neu in diesem Jahr, aber ein ebenso großer Erfolg, war das Damenturnier, bei dem sich die Aachen Panthers sogar im Finale gegen die Langenfeld Devils wiederfanden, dieses jedoch verloren und den 2. Platz belegten.
Wieder einmal zeigte sich auch in diesem Jahr, dass der Euregiopokal viel zu bieten hat und das Interesse der Aachener auf sich zieht. Die faire, sportliche Stimmung, in der die Teams die Saison ausklingen lassen, springt sicherlich auf die Zuschauer über und bietet allen Beteiligten viel Spaß. Dieser Spaß ist sicherlich nicht ohne die tatkräftige Hilfe der Schiedsrichter, Helfer und vernünftigen Organisation möglich, für die wir uns bei allen Beteiligten herzlich bedanken möchten!
Gleich drei Aachener Mannschaften waren in diesem Jahr direkt am Spielgeschehen beteiligt. In der Vorrunde zeigte sich die erste Herrenmannschaft souverän und gewann alle vier Spiele mit nur einem Gegentor. Zugegebenermaßen war das Teilnehmerfeld in diesem Jahr weniger stark besetzt als im letzten, da leider die Bundesligisten Atting und Augsburg wegen der Playoffs nicht teilnehmen konnten. Wie man sieht, hat die 2. Mannschaft des TV Augsburg trotzdem ganze Arbeit geleistet und den Pokal in den Süden Deutschlands entführt. Auch die Platzierungsspiele gegen die zweite Mannschaft des RSC am Sonntagmorgen, sowie das Halbfinale gegen Weserbergland konnten die Kaiserstädter für sich entscheiden. Auf das Finale schließlich hatten sich die Aachener schon gefreut, da man zum zweiten Mal an diesem Wochenende gegen den Verein des ehemaligen Erfolgstrainers Christoph von Külmer antrat. Die Partie war sehr eng und bot, selbst nach zwei anstrengenden Tagen, ein enorm hohes Tempo. Alle Teilnehmer und Gäste sahen ein schnelles Spiel, in dem die Spielanteile ähnlich verteilt waren, der RSC jedoch 5 Minuten vor Schluss dann doch etwas überlegen 3:2 führte.
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Geschrieben von: Dietmar Heidingsfeld
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Donnerstag, den 06. Oktober 2011 um 15:26 Uhr |
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Ein Rekord mit Ansage: letzte Woche berichteten wir an dieser Stelle vom Berlin Marathon, wo Hansjörg Maus mit 1: 14:29 eine neue Bestmarke für RSC Speedskater aufgestellt hatte, und mutmaßten, dass Severin Hannig in Köln diese Zeit noch toppen könnte. Tatsächlich nutzte Severin bei herrlichem Spätsommerwetter die neue Kölner Strecke und unterbot Hansjörgs Bestzeit um 3 Sekunden. Nach dem Start auf der „schäl Sick“ am Deutzer Bahnhof ging es gleich über die Brücke und in einem 270° Bogen „links eröm“ in den Rheinufertunnel. Nach 7 km der erste U-Turn auf Höhe des Niehler Hafens diesmal „rächs eröm“, dann wieder 9 km „jraduss“ den Rhein hinauf nach Bayenthal. Am Gürtel folgte ein 180° Bogen (widder rächs eröm) und zurück „de Rhing eraff“ bis zur Altstadt. Erst nach knapp 20 schnellen Kilometern mit nur 3 Kurven ging es danach auf den bekannt winkligen Kurs durch die linksrheinischen Stadtteile. In der zweiten Verfolgergruppe fahrend passierte Severin die Halbmarathonmarke nach nur 36:19 Minuten, nicht einmal 4 min hinter der Spitze um den Weltmeister und späteren Sieger Yann Guyader aus Frankreich. 1:14:26 zeigte die Uhr am Ziel, als er den schnellen Endspurt nach der Abfahrt von der Deutzer Brücke als 54. der Gesamtwertung beendete.
Damit war er natürlich auch wieder der erfolgreichste WSC- Punktesammler für das Euregio Speedteam, in dem sich auch Stefan Ling guter Spätform zeigte und nach 1:26:30 deutlich vor Dietmar Heidingsfeld (1:28:01) das Ziel erreichte. Nur eine Sekunde dahinter folgte Manfred Lennartz und Friedel Dickmeis kam auf 1:32:44.
Ein prima Marathon-Debüt gab auch Christian Maus, Hansjörgs ältester Sohn, der als Neuling aus dem letzten Startblock starten und sich durch das große Feld nach vorne kämpfen musste. Nach 1:31.09 kam er völlig begeistert vom Rennen bei den Verpflegungsständen im Nachzielbereich an. Da hat wohl einer Blut geleckt!
54. (Speed) Dr. Severin Hannig 1:14:26 82. (Fitness) (6. Aktive) Stefan Ling 1:26:30 ISC Münster 133. (Speed) Dietmar Heidingsfeld 1:28:01 136. (Speed) Manfred Lennartz 1:28:02 Germania Dürwiß 158. (Fitness) (13. Aktive) Christian Maus 1:31:09 188. (Fitness) (16. M50) Friedel Dickmeis 1:32:54 Germania Dürwiß 323. (Fitness) (26. W50) Renate Weyers 2:20:54 Germania Dürwiß
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Geschrieben von: Dietmar Heidingsfeld
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Mittwoch, den 28. September 2011 um 15:49 Uhr |
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No ch bevor der Kenianer Patrik Makau am Sonntagmorgen zusammen mit 40000 Läufern zu seinem Weltrekordlauf beim Berlinmarathon startete schlug am Samstagnachmittag die Stunde von über 6000 gemeldeten Inlineskatern. Auch wenn die Spitzenskater bei dem angekündigten Versuch die Eine-Stunde-Marke zu knacken scheiterten, sollte das Rennen nicht ohne Rekord zu Ende gehen. Hansjörg Maus war es, der als erster Speedskater des RSC Aachen die Marathondistanz unter 1:15 Stunde absolvierte und damit einen inoffiziellen Vereinsrekord aufstellte.
Zusammen mit der Weltelite aus dem ersten Block gestartet, hatte er schwer zu kämpfen um sich in einer international stark besetzten Gruppe zu behaupten. „Erst bei Km 41 musste ich sie fahren lassen und habe mich dann noch allein bis hinter das Brandenburger Tor ins Ziel geschleppt. Ich war platter als jede Briefmarke.“ sagte er später, nachdem er das Ziel nach einer Stunde, 14 Minuten und 29 Sekunden erreicht hatte.
Ob diese Marke lange Bestand hat, wird sich schon am kommenden Wochenende beim Köln Marathon zeigen, denn dort könnte Severin Hannig, der in Berlin nicht am Start war, diese Zeit durchaus noch verbessern. Einen Startblock später als Hansjörg ging in Berlin Dietmar Heidingsfeld auf die Strecke. Schon kurz nach dem Start zeigte sich, warum der „B-Block“ so berüchtigt ist. Zu viele Skater, die die schnelle Berliner Strecke auf „Teufel komm raus“ zu Bestzeiten nutzen möchten, und dabei oft über die eigenen technischen Möglichkeiten hinausgehen, führten dazu, dass sich schon auf den ersten 2 Kilometern auf der Straße des 17. Juni eine Reihe von Stürzen ereignete. Hier kam Dietmar noch gut durch, aber 3km weiter, in Moabit, erwischte es ihn doch. „Ich war auf dem Weg die Rechtskurve innen anzufahren, aber dann drängten einige Mitstreiter der großen Gruppe von links nach innen. So ist mir dann der Platz ausgegangen“. Da er sich außer ein paar neuen Schürfwunden keine ernsthafte Verletzung zuzog konnte er das Rennen fortsetzen. Mit einer Zielzeit von 1:20:37 war er am Ende doch noch sehr zufrieden, immerhin Saison- und Berlinbestzeit!
144. (Speed/Teams) Dr. Hansjörg Maus 1:14:29
275. (Fitness) (61. M50) Dietmar Heidingsfeld 1:20:37
988. (Fitness) (237. M50) Dr. Hans-Jürgen Sommer 1:32:05 Germania Dürwiß
464. (Fitness) (125. W30) Nadine Mikoteit 1:44:11 Germania Dürwiß
467. (Fitness) (127. W30) Denise Höchel 1:44:14 Germania Dürwiß
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