Speedskating
Saisonfinale der Speedskater beim Köln Marathon PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dietmar Heidingsfeld   
Donnerstag, den 06. Oktober 2011 um 15:26 Uhr

Ein Rekord mit Ansage: letzte Woche berichteten wir an dieser Stelle vom Berlin Marathon, wo Hansjörg Maus mit 1:14:29 eine neue Bestmarke für RSC Speedskater aufgestellt hatte, und mutmaßten, dass Severin Hannig in Köln diese Zeit noch toppen könnte. Tatsächlich nutzte Severin bei herrlichem Spätsommerwetter die neue Kölner Strecke und unterbot Hansjörgs Bestzeit um 3 Sekunden. Nach dem Start auf der „schäl Sick“ am Deutzer Bahnhof ging es gleich über die Brücke und in einem 270° Bogen „links eröm“ in den Rheinufertunnel. Nach 7 km der erste U-Turn auf Höhe des Niehler Hafens diesmal „rächs eröm“, dann wieder 9 km „jraduss“ den Rhein hinauf nach Bayenthal. Am Gürtel folgte ein 180° Bogen (widder rächs eröm) und zurück „de Rhing eraff“ bis zur Altstadt. Erst nach knapp 20 schnellen Kilometern mit nur 3 Kurven ging es danach auf den bekannt winkligen Kurs durch die linksrheinischen Stadtteile.
In der zweiten Verfolgergruppe fahrend passierte Severin die Halbmarathonmarke nach nur 36:19 Minuten, nicht einmal 4 min hinter der Spitze um den Weltmeister und späteren Sieger Yann Guyader aus Frankreich. 1:14:26 zeigte die Uhr am Ziel, als er den schnellen Endspurt nach der Abfahrt von der Deutzer Brücke als 54. der Gesamtwertung beendete.

Damit war er natürlich auch wieder der erfolgreichste WSC- Punktesammler für das Euregio Speedteam, in dem sich auch Stefan Ling guter Spätform zeigte und nach 1:26:30 deutlich vor Dietmar Heidingsfeld (1:28:01) das Ziel erreichte. Nur eine Sekunde dahinter folgte Manfred Lennartz und Friedel Dickmeis kam auf 1:32:44.

Ein prima Marathon-Debüt gab auch Christian Maus, Hansjörgs ältester Sohn, der als Neuling aus dem letzten Startblock starten und sich durch das große Feld nach vorne kämpfen musste. Nach 1:31.09 kam er völlig begeistert vom Rennen bei den Verpflegungsständen im Nachzielbereich an. Da hat wohl einer Blut geleckt!

 54. (Speed)                Dr. Severin Hannig     1:14:26
82. (Fitness) (6. Aktive) Stefan Ling           1:26:30   ISC Münster
133. (Speed)             Dietmar Heidingsfeld 1:28:01
136. (Speed)            Manfred Lennartz       1:28:02   Germania Dürwiß
158. (Fitness) (13. Aktive) Christian Maus         1:31:09 
188. (Fitness) (16. M50) Friedel Dickmeis       1:32:54   Germania Dürwiß
323. (Fitness) (26. W50) Renate Weyers          2:20:54   Germania Dürwiß

 

 
Rekordwochenende beim Berlin Marathon PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dietmar Heidingsfeld   
Mittwoch, den 28. September 2011 um 15:49 Uhr

Noch bevor der Kenianer Patrik Makau am Sonntagmorgen zusammen mit 40000 Läufern zu seinem Weltrekordlauf beim Berlinmarathon startete schlug am Samstagnachmittag die Stunde von über 6000 gemeldeten Inlineskatern. Auch wenn die Spitzenskater bei dem angekündigten Versuch die Eine-Stunde-Marke zu knacken scheiterten, sollte das Rennen nicht ohne Rekord zu Ende gehen. Hansjörg Maus war es, der als erster Speedskater des RSC Aachen die Marathondistanz unter 1:15 Stunde absolvierte und damit einen inoffiziellen Vereinsrekord aufstellte.

Zusammen mit der Weltelite aus dem ersten Block gestartet, hatte er schwer zu kämpfen um sich in einer international stark besetzten Gruppe zu behaupten. „Erst bei Km 41 musste ich sie fahren lassen und habe mich dann noch allein bis hinter das Brandenburger Tor ins Ziel geschleppt. Ich war platter als jede Briefmarke.“ sagte er später, nachdem er das Ziel nach einer Stunde, 14 Minuten und 29 Sekunden erreicht hatte.

Ob diese Marke lange Bestand hat, wird sich schon am kommenden Wochenende beim Köln Marathon zeigen, denn dort könnte Severin Hannig, der in Berlin nicht am Start war, diese Zeit durchaus noch verbessern.
Einen Startblock später als Hansjörg ging in Berlin Dietmar Heidingsfeld auf die Strecke. Schon kurz nach dem Start zeigte sich, warum der „B-Block“ so berüchtigt ist. Zu viele Skater, die die schnelle Berliner Strecke auf „Teufel komm raus“ zu Bestzeiten nutzen möchten, und dabei oft über die eigenen technischen Möglichkeiten hinausgehen, führten dazu, dass sich schon auf den ersten 2 Kilometern auf der Straße des 17. Juni eine Reihe von Stürzen ereignete. Hier kam Dietmar noch gut durch, aber 3km weiter, in Moabit, erwischte es ihn doch. „Ich war auf dem Weg die Rechtskurve innen anzufahren, aber dann drängten einige Mitstreiter der großen Gruppe von links nach innen. So ist mir dann der Platz ausgegangen“. Da er sich außer ein paar neuen Schürfwunden keine ernsthafte Verletzung zuzog konnte er das Rennen fortsetzen. Mit einer Zielzeit von 1:20:37 war er am Ende doch noch sehr zufrieden, immerhin Saison- und Berlinbestzeit!

144. (Speed/Teams)        Dr. Hansjörg Maus      1:14:29
275. (Fitness) (61. M50)  Dietmar Heidingsfeld   1:20:37
988. (Fitness) (237. M50) Dr. Hans-Jürgen Sommer 1:32:05   Germania Dürwiß
464. (Fitness) (125. W30) Nadine Mikoteit        1:44:11   Germania Dürwiß
467. (Fitness) (127. W30) Denise Höchel          1:44:14   Germania Dürwiß

 

 
RSC Aachen erfolgreich bei Marathon DM PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dietmar Heidingsfeld   
Montag, den 12. September 2011 um 07:45 Uhr

Hansjörg Maus (oben links) 3. der DMMit tollen Erfolgen kehrten die Speedskater des RSC Aachen von der Deutschen Marathon Meisterschaft in Bielefeld zurück. Hansjörg Maus schaffte es als 3. in der Altersklasse M50 bis aufs Siegerpodest. Nach 1:19:23 auf dem Ostwestfalendamm fehlten ihm am Ende nicht einmal 2 Sekunden zum Sieg. „Ich wollte den Spurt von vorne Fahren, nur das Tempo der beiden konnte ich am Ende nicht ganz mithalten“ zeigte er sich nach dem Rennen trotzdem sehr zufrieden. Noch etwas schneller absolvierte Severin Hannig in 1:17:06 die Distanz. Obwohl er in der dritten der fünf 180°-Wenden stürzte, gelang ihm am Ende noch ein hervorragender 6. Platz in der M30. „Nachdem ich wieder auf die Füße gekommen war waren die anderen zu weit weg. Den Rückstand konnte ich nicht mehr zufahren“ haderte er ein wenig mit seinem Schicksal.

Hansjörg und Severin haben sich mit diesen Platzierungen bereits wichtige Punkte für die Nominierung der Masters-Nationalmannschaft 2012 gesichert. Dietmar Heidingsfeld kam in der M50 auf Platz 15. (1:28:24). Damit belegt er in der parallel durchgeführten Landesmeisterschaftswertung NRW Platz 3. Die Ehrung hierzu wird auf der WSC Abschlussveranstaltung am 26.11. in Kaarst/Büttgen durchgeführt, dort wird er also neben M50-Vizemeister Hansjörg auf dem Treppchen stehen. Severin erreichte in der M30 ebenfalls den 3. Platz. Friedel Dickmeis von Germania Dürwiß wurde 11. der M55 DM (1:38:56) und 5. der NRW-Meisterschaft.

 

Deutsche Marathon Meisterschaft in Bielefeld (mit NRW Meisterschaftswertung):
6.  M30 (3. Platz NRW)    Severin Hannig           1:17:06
3.  M50 (2. Platz NRW)    Hansjörg Maus            1:19:23
15. M50 (3. Platz NRW)    Dietmar Heidingsfeld     1:28:24
11. M55 (5. Platz NRW)    Friedel Dickmeis        1:38:56    Germania Dürwiß
 
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